Kreativfabrik Kölle – Urbanisierung Kölle-Areal Esslingen

Auf dem Gelände eines ehemaligen Fabrikgebäudes soll ein buntes, urbanes Quartier entstehen. Die auf dem Grundstück vorhandene, erhaltenswerte Bausubstanz wird in die neue Planung mit eingebunden. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit in Bezug auf den Flächenverbrauch, stellt sich die Frage »Wie dicht kann das Areal bebaut werden?«

Zu Beginn des Entwurfsprozesses wird das Quartier mit dem Gedankenspiel der maximalen Dichte in Form von Pixeln aufgefüllt. Um eine vernetzende Wegeführung, belebende Platzsituationen und variable Gebäudehöhen zu schaffen, werden entsprechende Pixel wieder extrahiert. Anschließend wird die entstandene Struktur in eine diverse Gebäudegestaltung transformiert.

Ebenso vielfältig wie die Architektur der einzelnen Bausteine werden die Nutzungen angedacht, um eine lebendige, vielfältige Atmosphäre zu generieren. Der Öffentlichkeit dienende Nutzungen in der Erdgeschosszone, ziehen auch den Außenstehenden Passanten in das Quartier. Des Weiteren wird der Rossneckar erlebbar gemacht und eine direkte Verbindung zur auf der anderen Uferseite befindenden „Neuen Weststadt“ geschaffen.

Durch die den Bestand ergänzenden Gebäude, sowie Aufstockungen entstehen u.a. neue Räumlichkeiten für junge Künstler, Start-Ups, Co-Working-Flächen, Quartiertreffpunkte sowie unterschiedliche Wohntypologien.

Das ehemalige, unzugängliche Industriegelände wird zum urbanen Treffpunkt – der »Kreativfabrik-Kölle«.

Studierende

Isabella Keppeler
Master Architektur, HfT Stuttgart

Dominic Facciorusso
Master Architektur, HfT Stuttgart

Florian Nerz
Master Architektur, HfT Stuttgart

Betreuende

Prof. Gunther Laux

Prof. Harald Roser

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