Achtung die Kurve

130 Meter lang, 13 Meter tief, 40 Reihungen des 2,8 Meter Fassadenrasters und das über fünf Geschosse: Wie kann das letzte verbleibende Industriell genutzte Gebäude eines Energieerzeugers in Stöckach transformiert werden?

Die robuste Stahlbetonskelettbauweise ermöglicht einen spielerischen, von der Tragfunktion entkoppelten Umgang mit den neu gesetzten Wandelementen. Anhand des Haus im Haus Prinzips werden die technischen Eingriffe minimiert. Großzügige Laubengänge vergrößern die Distanz des angrenzenden Neubaus und winden sich um die drei bestehenden Erschließungskerne.
Es entstehen Zwischenräume, welche Orte der Gemeinschaft generieren. Diese ermöglichen Bereiche der Aneignung im Gebäude. Die Figur der Wand ändert sich hinsichtlich ihrer Nutzung und schafft so vielfältigen Wohnraum, von der Basiswohnung, über Atelierwohnungen, bis hin zu Wohngemeinschaften. Der Eingang in das neue Quartier wird durch die partielle Öffnung des Riegels ermöglicht. Am westlichen Gebäudeende löst sich die Kubatur bis auf das tragende Skelett auf und kann von den Bewohnenden des Quartiers als wandelbarer Außenraum bespielt werden.

Studierender

Sebastian Beinhofer
Master Architektur
Staatliche Akademie der Bildenden Künste

Betreuende

Prof. Marianne Mueller

AM David Brodbeck

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